ZU MEINER PERSON

 

Ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Die Neugier und der Wunsch die Welt zu sehen und zu erleben, bestimmten meinen Lebensweg. Ich verbrachte mehrere Jahre in Südamerika und Afrika. Es wurde dabei nicht nur meine Abenteuerlust befriedigt, sondern das Leben in anderen Kulturen hat mich, mein Verständnis vom Leben, beeinflusst und verändert.

 

Beruflich startete ich als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ich arbeitete im In- und Ausland (Brasilien, Zimbabwe). Ich studierte Sozial- und Kulturanthropologie. Es folgte ein Ausflug ins Marketing, ich war in Projekten im sozialen Umfeld tätig und kam aus ökonomischer Notwendigkeit zurück in die Medizin und arbeite heute als Key Account Managerin in der Pharmaindustrie.

 

Dieses Vorleben war vermutlich notwendig, um irgendwann bei Cranio Sacraler Körperarbeit zu landen. Es war meine Neugier, aber auch eine neue Offenheit Dingen gegenüber, die nicht immer genau erklärbar sind, auszuprobieren. Meine erste Cranio Behandlung war ein Erlebnis: Es war einer dieser Tage, an denen alles schief lief –  ich war müde, frustriert, wütend und hatte in Folge einen total verspannten Nacken. Als Kopfmensch konnte ich nicht erkennen, was in dieser Stunde passierte, aber ich ging total entspannt aus dieser Behandlung raus und hatte einen wunderschönen, schmerzfreien Abend. Dann wollte ich wissen, was Cranio Sacrale Körperarbeit ist. Obwohl ich heute weiß wie Cranio funktioniert, bin ich immer wieder fasziniert, was man mit so sanften Berührungen bewirken kann. Es ist diese Faszination, die mich zur Ausbildung und Anwenderin von Cranio Sacraler Körperarbeit macht.

 

Meine Ausbildung (CranioSacral Dynamics®) und Fortbildungen machte und mache ich in der  ICSA – Internationale CranioSacral Akademie.

 

Was mich noch ausmacht, beschreibt Ulrich Schäfer in einem seiner Gedichte sehr gut  (aus ich wage… Etwas einsetzen, um Leben zu gewinnen. Von Ulrich Schäfer. Erschienen im Fotokunst-Verlag Groh, Wörthsee bei München. 1987):

 

„Ich wage, allein zu gehen,

nur auf mich geworfen zu sein,

zu mir zu stehen

und Fuß vor Fuß zu setzen.

 

Wenigstens dieses Stück Weg.

Ich will meine Angst vor dem Alleinsein

erkennen und bekämpfen.

 

Ich will mich niemand anschließen,

kein Mitläufer sein,

kein Nachbeter und Anhänger,

sondern ein eigenständiger Mensch.

 

Ich will auf eigenen Füßen stehen

und feststellen, dass sie mich tragen

und dass die Erde hält

und ich auf ihr laufen kann,

 

ein freier Mensch“.